Lebenswichtige Kommunikation – Gehörlose Menschen beim Arzt und im Spital
Referat von Roman Probst und Alexander Volmar, Stiftung PROCOM

Wie erleben gehörlose Menschen einen Arztbesuch oder einen Spitalaufenthalt? Was bedeutet es, wenn wichtige medizinische Informationen nicht über das Gehör, sondern über Gebärden vermittelt werden müssen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Referats von Roman Probst, Geschäftsführer der Stiftung PROCOM, und Alexander Volmar, Präsident des Stiftungsrats, am Symposium für Organspende 2025 im Hotel Sempachersee in Nottwil, am 4. November 2025.
Unter dem Titel «Lebenswichtige Kommunikation: Gehörlose Menschen beim Arzt und im Spital» zeigen die beiden Referenten auf, welche Herausforderungen in der medizinischen Kommunikation bestehen – und warum eine professioneller Gebärdensprachdolmetschung zentral wichtig ist.
Die Stiftung PROCOM, eine der grössten Stiftungen in der Schweiz, engagiert sich seit 38 Jahren für den barrierefreien Zugang zu Information und Kommunikation. Mit ihren Dolmetschdienstleistungen unterstützt sie die gehörlosen und schwerhörigen Menschen in allen Lebensbereichen, insbesondere auch im Gesundheitswesen. Das Referat macht deutlich, dass inklusive Kommunikation nicht nur eine Frage der Fairness ist, sondern auch wesentlich ist für die Patientensicherheit.
Wir ermutigen Spitäler und medizinische Einrichtungen, ihr Personal für die Kommunikation mit gehörlosen Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren – damit Verständigung und Vertrauen von Anfang an entstehen.



